Ausgezeichnete Sache – 5 Sterne bei „Meisterhaft Deutsche Bauwirtschaft”

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und seine Landesverbände haben vor zwei Jahren die Qualitätsoffensive „Meisterhaft Deutsche Bauwirtschaft“ gestartet. Die an dieser Offensive teilnehmenden Unternehmen stellen sicher, dass sie ihr Können nach streng festgelegten Kriterien immer auf dem Stand der Technik halten – mit dem Ziel Aufträge noch kompetenter, zuverlässiger und qualitativ hochwertiger auszuführen. Je nach Qualifizierungsstufe werden die entsprechenden Betriebe mit 3, 4 oder 5 Sternen ausgezeichnet. Ökologisches Bauen, kontinuierliche Mitarbeiterschulung und der technologisch neueste Stand stehen bei diesen exzellenten Betrieben neben klassischem handwerklichem Know-how. Die Prüfung geschieht regelmäßig durch externe Einrichtungen. Wir wurden vom Baugewerbeverband Rheinland mit Meisterhaft - 5 Sternen ausgezeichnet.

Wir sind stolz und glücklich über die Anerkennung unserer Leistungsfähigkeit und sind sicher, dass wir uns damit deutlich von der Billigkonkurrenz abheben können. Wir sind überzeugt, dass diesen Qualitätsvorsprung auch die Kunden erkennen und in Zukunft auf „meisterhafte Leistungen“ setzen werden. 

Ehrung mit Arbeitsschutzpreis 2003.

Auch in diesem Jahr zeichnet das Arbeitsministerium wieder Unternehmen aus, die sich in vorbildlicher Weise für den Arbeitsschutz engagieren. Arbeitsministerin Malu Dreyer überreichte den Arbeitsschutzpreis 2003 an drei Unternehmen der Bau- und Ausbaubranche. "Der Preis soll nicht nur eine Auszeichnung für besonders beispielhafte Aktivitäten des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sein, sondern er soll auch andere Betriebe zur Nachahmung anregen. Denn ein wirkungsvoller Schutz kommt nicht nur den Beschäftigten, sondern auch den Betrieben selbst zugute", unterstrich die Ministerin. Die diesjährige Auszeichnung erhielten die Firma Schmitt Bauunternehmung, Liebshausen im Rhein-Hunsrück-Kreis (1. Preis), die Gesellschaft für Bauwerksabdichtungen, in Wolken, Landkreis Mayen-Koblenz (2. Preis) und die Wilhelm Faber Bauunternehmung, Alzey (3. Preis). Der Preis ist mit 1.500, 1.000 und 500 Euro dotiert.

Für den Preis, der in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben wird, sei wieder die Bau- und Ausbaubranche als eine der unfallträchtigsten Branchen ausgewählt worden, erläuterte die Ministerin. Eine Jury aus Vertretern von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, gesetzlicher Unfall- und Krankenversicherung sowie aus Wissenschaft und Forschung wählte die Preisträger aus. Der Preis zeichne Unternehmen aus, die sich über die gängige Praxis hinaus für den Arbeitsschutz engagieren. Dabei komme es auch auf praktische und kreative Lösungen an, die für andere Unternehmen nutzbar gemacht werden könnten. Ein verbesserter Arbeitsschutz wirke sich nicht nur positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten aus, sondern komme auch den Unternehmen selbst zugute. Mit sinkenden Unfallzahlen verringerten sich Ausfallzeiten und damit verbundene Folgekosten. Dies sei gerade in der von starker Konkurrenz geprägten Baubranche ein nicht zu unterschätzender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Von einem funktionierenden Arbeitsschutz auf breiter Basis profitierten darüber hinaus alle Unternehmen, da dadurch die Beiträge der gesamten Branche an die Berufgenossenschaften gesenkt und ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung der Lohnnebenkosten geleistet werden könnten. "Die Unternehmen, die heute ausgezeichnet werden, haben dies erkannt und sollen als positives Beispiel anderen zur Nachahmung dienen", so die Ministerin.

Die Firma Schmitt Bauunternehmung in Liebshausen sei ein mittelständisches Bauunternehmen mit 65 Beschäftigten und 3 Auszubildenden, so die Ministerin. Das Unternehmen beschäftige sich mit Hochbau und betreibe ein Fliesenfachgeschäft. Seine Auftraggeber kämen sowohl aus dem privaten als auch aus dem gewerblichen Bereich. Das Unternehmen zeichne sich in besonderem Maße dadurch aus, dass es dem Arbeits- und Gesundheitsschutz einen hohen Stellenwert einräume. Sicherheits- und gesundheitsrelevante Aspekte seien in alle Arbeitsabläufe integriert. Dazu habe die Firma ein Arbeits- und Unternehmensmanagement installiert, bei dem die Führungskräfte ständig geschult werden und die Verantwortungs- und Haftungsbereiche klar definiert und getrennt sind. Es gebe täglich eine Besprechung mit Bauleitern und Sicherheitsbeauftragten, bei der neben den Baustellenabläufen auch notwendige Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz sowie sicherheitstechnische Probleme besprochen werden. Bei der Anschaffung von Maschinen und Ausrüstungen würden sicherheits- und gesundheitsfördernde Aspekte berücksichtigt; die Minimierung der Belastung der Beschäftigten stehe immer im Vordergrund. Beispielsweise würden vor der Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung diese erst probeweise getragen sowie Maschinen und Ausrüstungen erst getestet.